Bücherecke

Hier vorgestellt sind einige interessante und informative, aber auch unterhaltsame Bücher und Broschüren über die Insel Poel

NEU! Joachim Saegebarth: Untergegangene Siedlungen - neue Höfe und wachsende Dörfer: Veränderungen der Siedlungsstruktur auf der Insel Poel

Diese Aufzeichnungen, die zum Anlass der 850-Jahr-Feier der urkundlichen Erwähnung der Insel Poel von mir zusammnegestellt wurden, sollen an ausgewählten Beispielen Veränderungen der Siedlungen und damit der Lebens-verhältnisse der Poeler zeigen.

Dörfer und Höfe sind im Laufe der Zeit verschwunden. Es macht heute Mühe, mit Hilfe von Vergleichen in alten Steuerregistern, von Hinweisen in den Unterlagen der Poeler Insel-Pfarre und Unterlagen in Archiven bestimmte Dorf- und Hoflagen zu lokalisieren oder auch Flurnamen zu deuten. Ich habe dieses Vorhaben lange geplant. Die hier vorliegenden Ausführungen sollen eine Ergänzung zu meinen frühreren Arbeiten sein.

Die Erinnerung an vergangene Zustände soll auch Hinweis auf einen sach- und fachbewussten Umgang mit unserem historischen Erbe sein. Die Insl ist in der Gegenwart in der Gefahr, durch überzogene Planungen und Maßnahmen in verschiedenen Bereichen ihren sonst so gern beschworenen eigenartigen Charakter zu verlieren. Das wäre sehr zu bedauern. Während und nach der Wende 1989/90 wurden konkrete Vorstellungen für die Erhaltung der Poeler Eigenart erarbeitet - an sie sollte man sich erinnern. Viele Bürger sind in den letzten Jahren wegen dieser Eigenart auf Poel heimisch geworden. Für sie können diese Ausführungen vielleicht eine hilfreiche Quelle sein, sich in ihrer neuen Heimat vertraut zu machen. Aber auch für die “alten” Poeler findet sich vermutlich etwas Interessantes. (Text: Auszug aus dem Vorwort des Buches von Joachim Saegebarth)

Hrsg.: Museumsverein Insel Poel e. V., 2013 / 88 Seiten, Softcover, Text, Fotos u. Grafiken: J. Saegebarth

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NEU! Jürgen Pump: Die Insel Poel anno dunnemals - Vergangenes in Wort und Bild

Zum 850. Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung der Insel Poel im Jahr 1163 soll dem Leser aus diesem Anlass eine Ortschronik in die Hand gegeben werden, die schnell und tiefgründig die Geschichte dieser Insel erfasst. Es ist eine Lebensweisheit, dass man nur weiß, wohin man geht, wenn man erfahren hat, woher man kommt. Diese Chronik der Gemeinde Ostseebad Insel Poel mit seinen 16 Ortsteilen hilft allen Interessierten, diesen Gedanken zu verfolgen, sich mit dem Leben der Vorfahren in unserer Heimat auseinanderzusetzen und Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen.

Dem Autor Jürgen Pump ist mit Sorgfalt, Fleiß und enormen Zeitaufwand Einmaliges gelungen. Er hat die Poeler Heimatgeschichte in Wort und Bild gesammelt, gebündelt und damit auf Dauer für künftige Generationen in seiner zehnbändigen Buchausgabe “Die Insel Poel in alten Ansichten” erhalten. Hierfür sei ihm herzlich gedankt. In dieser Chronik erlebt der Leser, dass Vergangenheit und Zukunft untrennbar zusammengehören und wir uns mit ihr auseinandersetzen, aus der Vergangenheit lernen, gegenwärtige Herausforderungen bestehen, die Gegenwart verantwortungsvoll gestalten und - soweit möglich - die Weichen für die Zukunft stellen müssen. Sie zeigt ebenfalls auf, welch schwere Schicksalsschläge unsere Vorfahren gemeistert und wie sie in Bescheidenheit mit zähem Fleiß und besonderem Gemeinsinn unsere Dörfer in bewegten Zeiten aufgebaut und ihre Existenz gefestigt haben. Viele alteingesessene Poeler werden in der Chronik manches lesen und sehen können, was ihnen bisher unbekannt war, und die “jungen” Poeler werden durch diese Publikation sicherlich eine noch engere Beziehung zu ihrer Gemeinde bekommen. Ebenso können Fremde einen anschaulichen Eindruck von der Besonderheit und Eigenart der Menschen in dieser Gemeinde gewinnen. Denn die “Heimat ist da, wo Herz und Seele zu Hause sind”. Auch deshalb wünsche ich dieser Chronik eine weite Verbreitung und viele aufmerksame Leser. (Text: Vorwort von Gabriele Richter, 2013 Bürgermeisterin der Insel Poel)

Hrsg.: Poeler Faschingsclub “Fischköpp ahoi” e. V., 2013 / Texte u. Fotos: Jürgen Pump / 112 Seiten, Hardcover

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NEU! Die Poeler kochen und backen, LECKER !!!

Dieses Buch soll gute Laune machen und verbreiten. Wir haben uns gedacht, wenn wir die Ausdrucksform so normal und natürlich lassen, wie die Rezepte uns übergeben wurden, und nicht in üblicher, gestylter Form rüberbringen, dann ist es amüsant und nicht anstrengend für den Leser. Es war ja für Einige nicht so einfach - auch für mich nicht - die Mengeneinheiten so klar zu ermitteln, weil wir vieles “aus´m Lameng”, also nach Gefühl - oder man kann auch sagen: “frei nach Schnauze”, zubereiten. Außerdem soll unser kleines Insel-Koch-Buch alltagstauglich sein, denn mal ehrlich - der Alltag ist für viele anstrengend, so dass oft die Lust und die Zeit fehlen, noch komplizierte Menüs zu kochen. Darum haben wir für Sie viele unkomplizierte Rezepte, nach denen ganz fix ein schmackhaftes Essen zubereitet werden kann. Wenn Sie mehr Zeit haben, probieren Sie einfach mit der Familie oder Freunden die anderen Rezepte aus. Sie haben garantiert Spaß und Entspannung dabei. Entspannen kann man auch gut bei Handarbeit. Wir sehen Kochen und Backen als Handarbeit an und haben uns deshalb auch entschlossen, Ihnen zum Vergnügen die “handgemachten” wunderbaren Bilder der beiden “Poschis” zu präsentieren, sozusagen als Zwischenstopp, als Ruhepol - eben nur als Entspannungsmoment. Also - genießen Sie einfach die Betrachtung der Bilder, das Lesen der Rezepte und letztendlich das Kochen und Backen - sowie die nette Erinnerung an die 850 - Jahr - Feier der Insel Poel. (Text: hinterer Klappentext des Buches)

Hrsg.: Organisationsteam der 850-Jahr-Feier der Insel Poel, 2013 / Illustrationen: Jana und Maike Poschmann / 136 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-94211-11-4

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Fritz Meyer-Scharffenberg: Die Insel Poel und der Klützer Winkel

Ende der 1950er Jahre entstand dieses Heimatbuch, das durch die liebevolle und kenntnisreiche Beschreibung der Insel Poel und des Klützer Winkels auf sich aufmerksam machte. Fritz Meyer-Scharffenberg hat es verfasst und Klaus Meyer, Sohn des Schriftstellers, durch behutsame Änderungen eine Neuauflage möglich gemacht, die sich vor allem mit der Historie der Insel und des Klützer Winkels befasst. Vom Poeler Markttreiben, von Grabungen auf der Insel, von der Herkunft der Ortsnamen und vom Besuch des Schwedenkönigs Gustav Adolf wird erzählt. Eine Poeler Hochzeit, Sagen, das älteste Dorf, die Malchower Boddenlandschaft, Gollwitz, Reusen, Knurrhähne und Walfische, der Faule See, der Schwarze Busch und Betrachtungen zum Klima - all das findet man eingebettet in humorige oder dramatische Episoden von der Insel. Interessante Begebenheiten erzählt Fritz Meyer-Schaffenberg ebenfalls über den Klützer Winkel. Die Historie des Ortes Klütz, die Rolle derer von Plessen und der Grafen von Bothmer, die Entstehungsgeschichte der Landschaft, die anheimelnde Architektur des niedersächsischen Bauernhauses, die große Sturmflut zeichnen ein bewegtes Bild der Region, das ausführlich ergänzt wird durch Geschichten über die Entwicklung des Ostseebades Boltenhagen und vieles andere mehr.   (Text: Hinstorff-Verlag)

Hinstorff-Verlag, veränderte Neuauflage / 240 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3356008807      

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Joachim Saegebarth, Heinrich Baudis, Dr. Gertrud Schröder-Lembke

Insel Poel - Beiträge über Landschaft und Geschichte

Das vorliegende Buch “Die Insel Poel - Beiträge über Landschaft und Geschichte” ist das Ergebnis der tiefgründigen Beschäftigung mit der Natur und der Geschichte der Insel Poel. Der Hauptautor, Obersrtudienrat i. R. Joachim Saegebarth, versteht es mit Bravour, sowohl die gesamte landschaftliche Entstehungsgeschichte als auch die historische und siedlungsgeografische Entwicklung, die Vor- und Frühgeschichte, die Slawenzeit und das Mittelalter sowie die geschichtlichen Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts zu beschreiben. Es gelingt dem versierten Geografen, der auf Poel nicht nur Lehrer und Schulleiter, sondern auch Bürgermeister und Gemeindevertretervorsteher war, die Verwaltungs- und Lebensverhältnisse unter die Lupe zu nehmen und die Verteidigungs,- Festungs,- und Militäranlagen der Insel zu erläutern.Ergänzt werden seine Ausführungen durch Beiträge von Heinrich Baudis, der in beeindruckender Weise Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Poeler Landwirtschaft und die Entwicklung der Saatzuchtstation in Malchow zum Institut für Öl- und Futterpflanzenzüchtung “Hans Lembke” gibt. Ein i-Tupf dieser Publikation ist die Veröffentlichung der Doktorarbeit von Gertrud Schröder-Lembke über die Entwicklung der bäuerlichen Verhältnisse vom 12. Jahrhundert bis 1803.

(Text: Auszug aus dem Geleitwort des Buches von Brigitte Schönfeldt, 2007 Poeler Bürger-meisterin)

Hrsg.: Gemeinde Ostseebad Insel Poel 2007 / 272 Seiten, Verlag Koch und Raum Wismar     

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Dirk Schleinert: Die Schwedische Landesaufnahme der Insel Poel 1698

Quellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns, Band 9

Alle Gebiete in Deutschland, die in der Folge des Dreißigjährigen Krieges unter schwedische Herrschaft gefallen waren, wurden an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert einer sog. Landesaufnahme unterzogen. Von der schwedischen Krone entsandte Landvermesser erstellten Karten und Beschreibungen, die in erster Linie der genaueren Berechnung aller an Grund und Boden geknüpfter Abgaben dienen sollten.Die Aufnahme der Insel Poel bei Wismar ist bislang kaum erforscht, weil die Karte in Vergessenheit geraten war. Der Magdeburger Archivar und Historiker Dirk Schleinert hat die Karte im Landeshauptarchiv Schwerin wiederentdeckt und mit den Protokollen der Vermesser zusammengeführt, die im Landesarchiv Greifswald aufbewahrt werden. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft, der Bodennutzung, der Anzahl der Bewohner, des Viehs usw. stellen zusammen mit der exakten Karte eine einzigartige Quelle dar, die die Lebensverhältnisse auf der Insel Poel vor mehr als 300 Jahren lebendig werden lässt. (Text: Edition Temmen)

Edition Temmen, 1. Auflage 2008 / 208 Seiten incl. Karte, Hardcover, ISBN 978-3356008807       

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Joachim Saegebarth: Zur Geschichte der Festung Poel

Alles Wichtige zur Festung Poel auf 28 Seiten: Aufbau und Funktion der Festung, Baukosten, Baupläne und Rekonstruktionsversuche dieser in Norddeutschland einmaligen Anlage.

Informativ und mit vielen, teilweise farbigen Abbildungen. Der Poeler Oberstudienrat i. R. und Heimatforscher Joachim Saegebarth verfasste diese kleine interessante Broschüre im Jahr 2009.

Hrsg.: Museumsverein Insel Poel e. V. 2007 / 28 Seiten, Verlag Koch und Raum Wismar

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Gesichter & ihre Geschichten - Bildnisse Poeler Fischer

Was Karl Christian Klasen mit der Insel Poel und ihren Bewohnern verband, zeigen die lobenden und oft liebevollen Worte seiner Zeitgenossen, auch und vor allem aber die zahlreichen Kohle- und Bleistiftzeichnungen, Skizzen und Ölgemälde des Künstlers selbst. Mit seinen “Fischerköpfen” gewährt Klasen Einblicke in das Leben auf der Insel und das Leben der Fischer und ihre Familien.

Die Geschichten der Menschen, die der Maler porträtierte, sind nicht nur ein Spiegel ihrer besonderen Lebensweisen, ihrer Beziehungen zueinander und ihrer heimatlichen Verbundenheit, sondern auch unterhaltsame, rührende und manchmal geradezu humoristische Berichte skurriler Begebenheiten.

Das kurze Leben Karl Christian Klasens hinterließ seine Spuren: auf der Insel Poel, bei seinen Bewohnern und allen, die in den Bildern des Künstlers die besonderen Momente und Ereignisse entdeckten, die dieser in ihnen festzuhalten versuchte.

(Text: Klappentext des Buches)

Hrsg.: Karl Christian Klasen-Gesellschaft e.V. Malchow / Insel Poel, Text: Jürgen Pump

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Rund um den Poeler Kohl - Wissenswertes Amüsantes Kulinarisches

Die Insel Poel ist als “Rapsinsel” und beliebtes Reiseziel für Urlaub und Freizeit bekannt. Aber sie galt in früheren Jahrhunderten als “Kohlgarten”.

Das Buch ist eine Referenz an diesen weithin unbekannten Teil der Geschichte der Insel und das wertvolle Gemüse Kohl. Warum wurden die Poeler früher sehr häufig als “Kohlköppe” bezeichnet und warum wurde der Anbau von Gemüsekohl 1945 nicht fortgesetzt? Welche norddeutschen Schriftsteller schwärmen von Kohlsuppe? Antworten auf diese und andere Fragen rund um den Anbau von Kohl auf Feldern und in “Kohlhöfen” sowie Interessantes über die botanische Vielfalt und die Vermehrung von Kohl, ergänzt mit Rezepturen für Kohlgerichte, sowie auch reizvolle Zeichnungen und Fotos sind Inhalt dieses Buches.

(Text: Klappentext des Buches)

Hrsg.: “Poeler Leben” Kultur-, Heimat- und Sozialpflegeverein für Familien und Senioren e. V. Möwenweg 23999 Kirchdorf/Poel, 72 Seiten, Hardcover. Der Erlös des Buches kommt ausschließlich der Arbeit des Vereins “Poeler Leben” zugute.

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Tante Käte - Die Dichterin der Insel Poel

Käte Meyer war 42 Jahre als Lehrerin tätig, davon 1945-1962 auf der Insel Poel. Sie hat in dieser Zeit meist als Auftragsarbeiten und für den Schulunterricht viele Laienspiele, Gedichte und Dichtungen zu feierlichen Anlässen in Hoch- und Plattdeutsch verfasst. Ihre Nichten und Neffen haben über 150 ihrer Werke gesammelt und möchten die schönsten einem interessierten Publikum nicht vorenthalten.

(Text: Klappentext von Band 1)

Band 1 / 100 Seiten, Paperback ISBN 978-3844818369

Band 2 / 160 Seiten, Paperback ISBN 978-38448202683

Hrsg.: Ulrich F. W. Meyer, Books on Demand GmbH Norderstedt 2012

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Klasen

Karl Christian Klasen 1911-1945 - Ein Maler entdeckt die Insel Poel

Mit dieser Gedenkausstellung anlässlich des 60. Todestages soll an das Schaffen des Künstlers Karl Christian Klasen auf der Insel Poel erinnert werden. Klasen, ein Maler, dem nur 33 Lebensjahre vergönnt waren, erreichte trotzdem den Höhepunkt an öffentlicher Aufmerksamkeit. Nachgewiesen sind bis heute rund 450 Werke (Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken), überwiegend Landschaftsbilder. Nur etwa zehn Prozent sind Figurenbilder (Portrait, Genre). Der größte Teil seiner ausdrucksstärksten Werke ist in rund zwölf Jahren auf der Insel Poel entstanden. Dass er in seinen Aquarellen eine hohe künstlerische Ausdrucksform erreichte, zeigt, dass er diese Technik besonders meisterhaft beherrschte. Sie zwang ihn, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und seinen Stil in der Landschaft der Insel Poel zu finden. (Text: Geleitwort im Buch von Anne-Marie Röpcke)

Hrsg.: Museumsverein Insel Poel e. V., 2004, 60 Seiten, Texte: Jürgen Pump, Anne-Marie Röpcke

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Poeler Sagen

Sagen von der Insel Poel - Poeler Sagen auf Hochdeutsch und Plattdeutsch erzählt

Wer hätte je geahnt, dass es über die Insel Poel insgesamt 37 Sagen zu erzählen gibt. Sie sind in diesem Buch zusammengefasst und werden lebendig sowohl auf Hochdeutsch als auch auf Plattdeutsch erzählt und mit Aquarellen illustriert. Das Poeler Sagenbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Poeler Autoren, Ortschronisten und dem Maler Joachim Rozahl - ein Buch von Poelern für Poeler und ihre Gäste. (Text: hinterer Klappentext des Buches)

Hrsg.: Museumsverein Insel Poel e. V. / 110 Seiten, Softcover, Mitwirkende: Wolfgang Glaue, Karla Kristine Lübeck, Jürgen Pump, Anne-Marie Röpcke, Joachim Saegebarth. Aquarelle: Joachim Rozal

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Jürgen Pump: Die Insel Poel in alten Ansichten Bände 1-10

Der Poeler Autor Jürgen Pump legte mit dieser Buch-Serie, die zwischen 1993 und 2006 in zehn Bänden erschien, einen heimatgeschichtlichen Leckerbissen vor. In allen Bänden beschreibt er in Wort und Bild die Insel Poel in längst vergangenen Zeiten. Hierfür recherchierte er nicht nur nach alten Fotografien, sondern auch nach Geschichten und Anekdoten rund um die Insel und ihre Bewohner. Viele interessante, aber auch amüsante Geschichten hat er in diesen Büchern niedergeschrieben und so für die Nachwelt festgehalten. Ein Muß für jeden, der sich für die Poeler Geschichte interessiert!

Band 1

erschienen 1993, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 5563 7

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Band 2

erschienen 1994, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 5875 x

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Band 3

erschienen 1995, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6194 7

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Band 4

erschienen 1997, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6443 1

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Band 5

erschienen 1999, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6001 9

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Band 6

erschienen 2001, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6665 5

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Band 7

erschienen 2002, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6713 9

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Band 8

erschienen 2003, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6735 x

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Band 9

erschienen 2004, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6749 x

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Band 10

erschienen 2006, Europäische Bibliothek - Zaltbommel / Niederlande, ISBN 90 288 6755 4

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Bücher über Poel, die nicht mehr im Buchhandel erhältlich sind, aber gelegentlich noch in Antiquariaten angeboten werden:

 

Gustav Willgeroth: Beiträge zur Poeler Familienkunde

Der Wismarer Heimat- und Familienforscher Gustav Willgeroth, den Mecklenburger Genealogen gut bekannt als Autor mehrerer großartiger Bücher wie “Die Mecklenburgisch-Schwerinschen Pfarren” oder “Die Mecklenburgischen Ärzte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart” beschäftigte sich in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch mit einigen Poeler Familien wie Lembke, Beyer, Evers, Steinhagen, Wegener und Vieth. Resultat war das Büchlein “Beiträge zur Poeler Familienkunde”

Das Werk entstand seinerzeit auf Anregung des Malchower Landwirts und Pflanzenzüchters Dr. Hans Lembke, dem Gründer des Malchower Saatzucht-Gutes. Willgeroth war und ist für seine forscherische Gründlichkeit bekannt. Einige seiner Bücher gelten bis heute unter Familienforschern als Standardwerke wie z. B. “ Die Meckenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißgjährigen Kriege” oder “Die mecklenburgischen Ärzte”.

Das Buch erschien 1934 in Wismar.

Dr. phil. Enno Meyer:

Die Insel Poel - Eine landes- und inselkundliche Untersuchung

Beihefte zu den Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft zu Rostock Nr. 12

Das Büchlein von 1940 behandelt die Insel Poel im wesentlichen in zwei Abschnitten: 1. Den landeskundlichen Teil und 2. den anthropogeographischen Teil. Ein sehr interessantes Buch mit vielen Informationen, Hinweisen und Quellenverzeichnissen.

Dr. Gertrud Schröder-Lembke: Malchow auf Poel - Geschichte eines Hofes / Hohenlieth bei Eckernförde - ein Neubeginn

Im Jahr 1957 erschien anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Hans Lembke die Geschichte des Lembke´schen Hofes in Malchow auf Poel. Gut 20 Jahre später ergänzte Dr. Gertrud Schröder-Lembke - eine Tochter von Prof. Lembke - die von ihr geschriebene Geschichte des Malchower Hofes um einen zweiten Teil, welcher den Neubeginn des Lembke´schen Saatzuchtbetriebes nach dem Zweiten Weltkrieg und der Bodenreform im holsteinischen Hohenlieth beschreibt. Heraus kam ein Büchlein von knapp 100 Seiten, welches den Leser auf eine interessante Zeitreise mitnimmt und die Geschichte des Malchower Hofes und späteren Saatzuchtgutes eindrucksvoll und detailreich darstellt. Ein wirklich tolles Büchlein - nicht nur für Agrargeschichtlich Interessierte!

erschienen 1978, DLG-Verlags GmbH Frankfurt/M.

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