Forschung Poel

Genealogische Untersuchungen zu alteingesessenen Familien auf der Insel Poel blieben bis heute eher eine Seltenheit. So setzte sich in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts Gustav Willgeroth mit einigen wenigen Poeler Familien auseinander; insbesondere mit der Familie Lembke, ferner auch mit den Familien Evers, Steinhagen, Beyer, Vieth, Haland und Hellmann.
Weiterhin sind Untersuchungen von Dr. Georg Tessin und Friedrich Stuhr bekannt, welche eine Fülle von historischem Material aufarbeiteten und der interessierten Allgemeinheit so zugänglich machten. Auch sind weitere Bücher über die Insel Poel, ihre Geschichte und deren Bewohner erschienen, von denen später noch die Rede sein wird.
Auf diesen Seiten soll versucht werden, einen kleinen Einblick in die Geschichte der Poeler Familien im Wandel der Zeiten zu geben, nicht ohne einen Bezug zur allgemeinen Historie der Insel und deren Einwohner herzustellen. So soll zuletzt ein Gesamtbild des Lebens auf der Insel Poel vom Ursprung seiner Geschichte bis in die Gegenwart entstehen, welches der Leser sich vorzustellen vermag.

Die Insel Poel aus der Luft

Foto: © www.wolkenmond.de

Die folgenden Seiten möchten nicht für sich beanspruchen, die Familiengeschichten lückenlos und vollständig wiederzugeben. Das ist freilich nicht möglich. Auch nach nunmehr fünfzehn Jahren Forschungstätigkeit verbleiben noch immer genug unklare Zusammenhänge und „tote Punkte“. Auch finden sich immer wieder nützliche und wichtige Hinweise in Archiven, die in das bereits vorhandene Wissen eingebunden werden müssen und so manche Überraschung mit sich bringen.
Meine Recherchen habe ich so sorgfältig und gründlich wie nur irgend möglich durchgeführt. Doch kann es trotz allem sein, dass sich an der einen oder anderen Stelle Fehler eingeschlichen haben. (In diesem Falle bitte ich um Benachrichtigung zwecks Korrektur!)
Auch ist die Qualität der eingefügten Fotos und Grafiken immer nur so gut wie die Originale, welche mir zur Verfügung standen.
Deshalb möchte ich meine hier schriftlich niedergelegten Ergebnisse nicht als professionelle oder gar wissenschaftliche Arbeit verstanden wissen. Vielmehr sind sie das Resultat eines von mir intensiv und mit Leidenschaft gepflegten Hobbys.