Kirchdorf

Kirchdorf liegt in der Mitte der Insel und hatte als Hauptort schon immer eine zentrale Bedeutung. In Kirchdorf befinden sich heute die Gemeinde- wie auch die Kurverwaltung, die Einkaufszentren und auch Arzt und Zahnarzt sind in Kirchdorf ansässig. Die einzige Schule der Insel befindet sich hier ebenso wie das Inselmuseum. Auch das älteste Gebäude Poels befindet sich in Kirchdorf: Die Inselkirche aus dem 13. Jahrhundert. Eine Besonderheit der Inselkirche ist, dass sie von den Resten einer Festungsanlage aus dem frühen 17. Jahrhundert umgeben ist. Das ist für ganz Mecklenburg einmalig.

Kirchdorf entstand mit dem Bau der Kirche durch die ersten deutschen Kolonisten zu Beginn des 13. Jahrhundert. Dass aber schon vorher Menschen hier lebten, belegen slawische Keramikfunde aus dem 7. und 8. Jahrhundert im Bereich des heutigen Dorfes. Auch die Flurnamen “Borgwisch” und “Blootbarg” weisen auf eine einstige slawische Besiedelung im Bereich des heutigen Kirchdorf hin. So ist der “Blootbarg” (Blutberg) eine Gelände-erhebung im Bereich des heutigen Friedhofes an der Wismarschen Straße. Den deutlichen Höhenunterschied zur restlichen Gegend erkennt man zum einen an der Westseite des Friedhofes, wo das Gelände abrupt um einige Meter abfällt. Den Höhenunterschied erkennt man besonders gut an der Trauerhalle und der direkt seitlich empor führenden Treppe. An der Ostseite des Friedhofes wurde dieser Höhenunterschied später bis auf das Gelände östlich der Wismarschen Straße aufgeschüttet. Aber noch immer ist der Höhenunterschied am heutigen Gemeindezentrum erkennbar.

Lage des “Blootbarg” im Bereich des alten Friedhofs in Kirchdorf. Auf dem Friedhof habe ich hier nur den Hauptweg eingezeichnet, der vom Eingang an der Wismarschen Straße über den “Blootbarg” zur Trauerhalle führt. Der Borgwisch war eine sumpfige Niederung, die sich einst westlich und nordwestlich des “Blootbarg” erstreckte. Das Krieger-Denkmal 1914-1918 markiert das ungefähre Zenrum des “Blootbarg”.

Wenn man von der Wismarschen Straße aus zum tiefer gelegenen Parkplatz gelangen möchte, muss man eine Treppe benutzen, um die ca. vier Meter Höhenunterschied zu überwinden. Verschiedenen Quellen nach war der “Blootbarg” einst eine slawische Siedlung bzw. Burg, die nach alten Erzählungen im Jahr 1228 beim letzten Aufstand der Obodriten gestürmt worden sein soll. Durch diese blutige Schlacht, bei der alle Einwohner der Burg erschlagen wurden, erhielt der “Blootbarg” seinen Namen. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde im Zuge der Friedhofsumgestaltung und -erweiterung der“Blootbarg” zum Teil abgetragen.

Die Kirchsee ist eine Bucht, die Poel in nord-südlicher Richtung etwa bis zur Hälfte teilt. Dadurch ist das am nördlichen Ende der Kirchsee gelegene Kirchdorf trotz seiner Lage in der Inselmitte mit dem Schiff erreichbar. Der einstige Fischerhafen dient heute größtenteils als Sportboothafen. Am südlichen Ende des Dorfes, direkt an der Kirchsee steht auch die einzige Poeler Kirche. Sie wurde im 13. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und Mitte des 14. Jahrhunderts noch einmal erweitert. Hierzu wurde das Langhaus zum größten Teil abgebrochen und durch einen größeren Neubau im frühgotischen Stil ersetzt. Auch der Turm wurde erhöht und hat heute eine Höhe von 47 Metern. 

Auf dem untenstehenden Luftbild erkennt man gut die Reste der Festungsanlage, von der die Kirche umgeben ist. Wenn man im Foto auf die Kirche klickt, gelangt man zu einem 360°-Kugelpanorama der Kirche von außen und von innen! (Panoramafotos: © Christoph Simon/www.360-grad-sachsen.de)

Kirchdorf aus der Luft

Luftbild: © www.wolkenmond.de

Zunächst war Kirchdorf ein Bauerndorf, wie die anderen Poeler Dörfer auch. In alten Steuerlisten hieß Kirchdorf anfangs noch “tor kercke”, der Name “Kerckdorp”, also Kirchdorf erscheint in diesen Listen dann erstmals 1524. Für diese frühe Zeit sind Angaben über die Einwohner und Inhaber der Bauernstellen überliefert und in den untenstehenden Tabellen* aufgeführt:

Amt Bukow, Amtsregister 1519

Pole tor kercke:

M

ß

Hermen Hamme

 

 

Hans van der Fer

 

 

Peter van der Fer

2

 

 

 

7 M

Amt Bukow, halbe Landbede 1544

Thom Kerckdorpe:

M

ß

Herman Hamme, 2½ H.

 

20

Marcus Kerstens,1½ H.

 

12

junge Peter Verman, 2½ H.

 

20

olde Peter Verman, 2 H.

1

 

Vicke Gagetzow, kater

 

2

Vicke Kusßeroggen, kater

 

2

Achim Emekendorp, kater

 

2

Hinrick Posßel, kater

 

2

Henningk Wiße, kater

 

2

Reymer Krumbeke, kater

 

2

Hans Frie, kater

 

2

Hinrick Wichmann, kater

 

2

Clawes Moller, kater

 

2

von twen linewever

 

8

Herman Hamme, kroger

 

8

Marcus Kerstens, kroger

 

8

 

6

14

8½ hoven, 9 katen, 2 krogen, 2 line-wever

Amt Bukow, Dienstgeldregister 1553

Thom Kerckdorpe:

fl

ß

junge Peter Ferman

 

12

olde Peter Ferman

 

12

Vicke Hamme

 

12

Clawes Wildendorp

 

12

 

2 fl

* Quelle der Tabellen: “Mecklen-burgische Bauernlisten des 15. und 16. Jahrhunderts, Heft 2: Das Amt Bukow mit dem Lande Poel, Schwerin 1938

zu den in den Tabellen verwendeten Abkürzungen:

Dt.

Drömbt (Maßeinheit)

Schl.

Scheffel (Maßeinheit)

fl

Gulden (Währung)

M

Mark (Währung)

ß

Schilling (Währung)

Pfennig (Währung

H.

Hufe (Flächenmaß)

Amt Bukow, Amtsregister 1524

Im Kerckdorp up dem land Poll:

 

 

Hermen Ham

 

Hans Verman

 

Peter Verman

2

 

Hans Law

 

Amt Bukow, einfache Landbede 1552

Kerckdorp: 8½ hoven

M

ß

Vicke Hamme

 

 

idem vam kroge

1

 

 

Marckes Karstens

 

 

idem vam kroge

1

 

 

junge Peter Ferman

 

 

olde Peter Ferman

2

 

 

Pawel Bade

 

4

 

Hans Gawetzow

 

4

 

Achim Emekendorp

 

4

 

nota 1 wever, debet 4 ß

 

 

 

Claves Holste, vorbrant, wust

 

4

 

Lucas Runge

 

4

 

Reimer Krumbeke

 

4

 

Claves Rule

 

4

 

Achim Becker

 

4

 

Jurgen Vicke

 

4

 

 

12

12

 

8½ hoven, 8 katen, 1 weber

Amt Bukow, geistliche Pächte 1553

Kirchdorpf: dartzu sein belegen 8½ hueben, darein haben das capittel zu Luebegke den zehenden, und geben:

fl

ß

Vicke Hamme

1

7

Clauß Meldendorpf

 

18

elder Peter Vehrman

1

7

junior Peter Vehrman

 

19

 

4

3

Amt Bukow, geistliche Pächte 1568

zum Kirchdorf:

fl

ß

Vicke Hamme, tegeden

1

7

Claus Meldendorf, tegeden

 

18

Peter Ehrman, tegeden

1

7

junge Peter Ehrman, tegeden

 

19

 

4

3

Amt Bukow, geistliche Hebungen 1571

Kirchdorpf:

fl

ß

 Heinrich Everdt

1

7

Clauß Meldendorf

 

18

Peter Fehrman senior

1

7

Peter Fehrman junior

 

19

 

2 fl

Amt Bukow, Land Poel, Beschreibung 1579

Kirchdorf: Zeuge: Peter Fehrmann, 48 j., dort geboren. 4 Bauleute, 8 ½ Hufen, Gericht zwischen Fürst und Stralendorffs streitig, Dienste dem Amt Bukow, auch Ablager, Hühner und Eier zur Ausrichtung.

Abgaben:

Königs-bede

Stol-bede

Pacht

Kruggelt

Zehnte Capittel

Pacht

Kruggelt

den Fürsten

Plessen

Stralendorf

 

fl

ß

ß

fl

fl

ß

fl

ß

fl

fl

ß

fl

ß

Peter Fehrman

1

8

2

 

 

 

 

 

18

 

10

16**

 

 

Clauß Fehrman

1

16

2

6

4

 

 

1

6

2

8

8***

 

 

Marten Nemsow

1

 

1

6

2

1

8

 

18

1

4

 **

5

8

Hinrich Everdes

1

16

2

6

 

1

8

1

 

2

6

16

5

8

 

14 fl 16 ß 6

4 fl

45 fl 8 ß

11 fl Landbede.
* Henneke Plessen zum Nienhoffe; ** darunter 1 fl 8 ß (2 M) wegen der Kaufleute Haus zu Wißmar; *** desgl. 1 fl 16 ß (2½ M)

1598 Land Poel, Kirchdorf, Beschreibung

Im Kirchdorf: wonen 3, als Heinrich Prien, Clauß Hamme und Hanß Fehrmann, diese dienen teglich mit 1 pflugk. Sonsten wohnet daselbst noch einer, genant Carsten Meldendorp, dienet mit keiner pflug, allein zu eilenden forfallenden reisen und das er zur fuhre mit Prien und Hammen ein Pferd anspentet. Sonsten ohne diß alles 9 koeter, haben fueß- und handtdienste.

Von den vier Kirchdorfer Bauernstellen ging eine offenbar nach 1579 ein. Die restlichen drei Höfe sind noch bis 1634 nachweisbar. Bis zu diesem Zeitpunkt blieb die dörfliche Struktur also im wesentlichen gleich. Neben den drei Höfen gab es bis dahin noch 9 Büdnereien. Während und nach dem 30jährigen Krieg verschwanden auch die drei verbliebenen Höfe. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts verschwinden durch das Bauernlegen auch die meisten Büdnereien und die von den Bauern und Büdnern bis dahin bewirtschafteten Ackerflächen werden dem Oertzenhof zugelegt. Kirchdorf verliert dadurch auch seinen Charakter als Bauerndorf. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte durch die Großherzogliche Kammer die sogenannte Büdneransetzung und 1848-1850 die Häuslerkolonisation bzw -ansetzung. Beide Maßnahmen dienten dem Zweck, den nichterbberechtigen, jüngeren Bauernsöhnen eine selbständige Existenz zu ermöglichen und so ihre “Landflucht” zu verhindern. Kirchdorf wurde so zum Büdner- und Handwerkerdorf.

Liste der ersten Häusleransetzungen im Jahr 1848, zusammengestellt aus verschiedenen Quellen (Landes-hauptarchiv Schwerin, Kirchenbücher usw.)

H 1

Schuster Steinhagen

H 2

Weber Carl Steinhagen

H 3

Johann Christoph Dust, zuvor in Brandenhusen, gebürtig aus Ribnitz

H 4

Schuster Wilhelm Friedrich Herbst, stammte urspr.aus Vacha in Thüringen

H 5

Schuster Hans Peter Kunckel, gebürtig aus Wangern

H 6

Einwohner Martin Hass

H 7

Tagelöhner Peters, aus Weitendorf

H 8

Schuster Peter Schröder, gebürtig aus Weitendorf

H 18

Rademacher Johann Peter Ferdinand Hafften

H 19

Johann Friedrich Christoph Zarrs, wanderte später in die USA aus

H 20

Harnack, aus Kaltenhof

H 21

Einlieger Peter Rebbien, gebürtig aus Vorwerk

H 22

Wiechmann

 

Liste der ersten Häusleransetzungen im Jahr 1849/50, zusammengestellt aus verschiedenen Quellen (Landeshauptarchiv Schwerin, Kirchenbücher usw.)

H 9

Einlieger Joachim Schröder, aus Oertzenhof

H 10

Einlieger Peter Schröder, zuvor in Seedorf, gebürtig aus Weitendorf

H 11

Einlieger Jacob Steinhagen, gebürtig aus Weitendorf

H 12

Einlieger Johann Christian Gagzow, gebürtig aus Weitendorf, später Büdner u. Böter zu Vorwerk

H 13

Schäfer Johann Joachim Rathsack, zuvor in Weitendorf, gebürtig aus Goldebee

H 14

Einlieger Hans Schwarz, aus Vorwerk

H 15

Weber Peter Martin Mannerow, zuvor in Vorwerk, gebürtig aus Fährdorf

H 16

Statthalter Havemann, aus Oertzenhof

H 17

Einlieger Hans Schröder, aus Kirchdorf

H 23

Einlieger David Steinhagen, zuvor in Seedorf, gebürtig aus Weitendorf

H 24

Tagelöhner Carl Friedrich Martin Becker, zuvor in Timmendorf, gebürtig aus Kirchdorf

H 25

Weber Johann Christoph Jörß, zuvor in Seedorf, gebürtig aus Groß Tessin

H 26

Schuster Johann Friedrich Wilcken, zuvor in Brandenhusen, gebürtig aus Kaltenhof

H 27

Schuster Peter Steinhagen, aus Kirchdorf

H 28

Schuster u. Böter Johann Friedrich Meyer, gebürtig aus Malchow

H 29

Schuster Hartig (Hartwig), zuvor in Malchow, gebürtig aus Wodorf

H 30

Tagelöhner Joachim Heinrich Trost, zuvor in Malchow, gebürtig aus Kaltenhof

H 31

Weber Wiechmann, aus Malchow

Auf der unten folgenden Karte ist die bauliche Entwicklung von Kirchdorf dargestellt. Der historische Dorfkern erstreckt sich etwa von der Kirche bis zum Pfarrhaus. Die erste große Dorferweiterung erstreckte sich westlich des Dorfkerns und ist gut durch die rot eingezeichneten Gebäude erkennbar (heute Post-, Fischer- und Kiekelbergstraße). Die zweite große Dorferweiterung umfasste das Gebiet nördlich des Dorfkerns (Hackelberg) und wurde in den 1940er - insbesondere aber nach dem zweiten Weltkrieg bebaut.

Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Karte, erhalten Sie zu den einzelnen (nicht allen) Gebäuden Kurzinformationen!

Pfarrhausehemaliges Küstergehöft, existiert nicht mehralter Friedhof an der Wismarschen StraßeInselkirche  aus dem 13. JahrhundertSchlosswall - Reste der Festung Poel aus dem  frühen 17. JahrhundertBootswerftBüdnerei 37: ehemalige Postehemalige Küster- oder "Falck"-Schule, erbaut 1806 - heute Inselmuseumehemalige Schule II, sog. "Sigglow"-Schule,  erbaut 1838 - heute Sitz der KurverwaltungBüdnerei 5: abgerissen um 1935Büdnerei 41: "Andreas-Vieth´sche Stiftung", erbaut 1898 -  heute  Mehrgenerationen-HausBüdnerei 39: ehemals Pension Mahnke,  nach 1990 abgerissen - heute  Ferienanlage "Filou"Büdnerei 40: Wohnhaus erbaut um 1900, abgerissen 1992ehemalige Schule III, sog. "Schildt"-Schule, erbaut 1883 - heute WohnhausHäuslerei 34: ehemalige Molkerei, erbaut um 1898  - heute  BäckereiMarktReuterhöheHäuslerei 75: sog. "Villa Vierkant"Büdnerei 38: ehemals Kolonialwarengeschäft Wilhelm Steinhagen - heute WohnhausBüdnerei 4: nach 1990 abgerissen und durch Neubau ersetztBüdnerei 27: Gasthaus "Zur Insel" -  ältestes Gasthaus der InselHäuslerei 1 Häuslerei 2 Wismarsche StraßeHäuslerei 3 Häuslerei 4Häuslerei 5SchulstraßeHäuslerei 6Häuslerei 7Häuslerei 8: nach der Wende abgerissen und durch Neubau ersetztKickelbergstraßePoststraßeKrabbenwegHäuslerei 9Häuslerei 10Häuslerei 11Häuslerei 12Häuslerei 13Häuslerei 14Häuslerei 15Häuslerei 16Häuslerei 17 - ehemals Bäckerei KandlerHäuslerei 18Häuslerei 19Büdnerei 3Büdnerei 2: ehemals Pension Völter -  bis  1990  Maschinen-Traktoren-Station der LPGWerkstätten der Maschinen-Traktoren-Station -  der Gesamte Gebäudekomplex  wurde  mitsamt der  ehemaligen Pension  Völter nach 1990 abngerissen -  heute WohnhäuserBüdnerei 7Wismarsche StraßeNetzschuppen der Fischerei-Genossenschaft - heute WohnhausHäuslerei 20Häuslerei 21Häuslerei 22Häuslerei 23Häuslerei 24Häuslerei 25FischerstraßeHäuslerei 26Häuslerei 27Häuslerei 28Häuslerei 29Häuslerei 30Häuslerei 31Neue StraßeVerbindungsstraßeFeldstraßeKurze StraßeErnst-Thälmann-StraßeMöwenwegMittelstarßeKickelbergstraßeKickelbergstraßeBrunnenstraßeFinkenwegBüdnerei 43Büdnerei 42Büdnerei 1Büdnerei 20Büdnerei 19Büdnerei 18ehemalige Feuerwehr (irrtümlich schwarz), erbaut  nach 1945 - heute Insel-ApothekeBüdnerei 29Häuslerei 110/111: das sog. "Armenhaus"Häuslerei 60Häuslerei 64/65: ehemals Schlachterei Friedrich Springer - heute  FerienpensionKapelle der Adventisten-GemeindeAm Hafenehemalige Fisch-Annahmestelle -  nach 1990 umgebaut und erweitert -  heute Fisch-RestaurantHornwerk - einst Teil der FestungsanlageTurnhalle - erbaut in den 1950er  JahrenHinterstraßeHinterstraßeSchul-PavillonBüdnerei 26Büdnerei 31Büdnerei 32Büdnerei 25Büdnerei 24Schulscheune - abgerissen in den 1960er JahrenNebengebäude der "Falck"-Schule -  abgerissen  nach 2000 und durch Neubau  ersetztHäuslerei 36Häuslerei 37ehemaliges "Landwaren-Haus",  erbaut 1956 - nach 1990 "Modehaus Liebich"Häuslerei 40Büdnerei 34Büdnerei 17Büdnerei 33Büdnerei 6 : ehemals Bäckerei  Louis Wilcken -  heute Wohnhaus

In den 1970er und 1980er Jahren vergrößerte sich Kirchdorf erneut. So wurde der Bereich nordwestlich des Schloßwalls mit Eigenheimen bebaut (Birkenweg). Nordwestlich des alten Friedhofes (Borgwisch) entstand eine “Kaufhalle” (inzwischen wieder abgerissen) und drei mehrgeschossige Wohnblocks (Straße der Jugend). Schon vor, aber auch nach der politischen Wende 1989/90 verschwand noch einiges an historischer Bausubstanz und viele neue Gebäude kamen und kommen hinzu (Buchenweg, Am Kirchturmblick). Unten eine nicht sehr detaillierte, aber aktuelle Karte des heutigen Kirchdorfs. Aber Achtung: die folgende Karte ist nicht nach Norden ausgerichtet - man muss die Karte gedanklich um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn drehen!

Kirchdorf heute

Weitere Inhalte / Ergänzungen folgen in Kürze!

 

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